Voraussetzungen

Zu Beginn der Ausbildung sind einige Formalitäten zu erledigen: Bei der Führerscheinstelle der örtlichen Verwaltungsbehörde ist ein "Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis" zu stellen. Voraussetzung für die Genehmigung dieses Antrages ist:

  • ein Sehtest, den Sie bei jedem Optiker oder dem TüV absolvieren können.
  • ein Nachweis über den Besuch eines Kurses in "Sofortmaßnahmen am Unfallort". Solche Kurse werden u.a. von der Johanniter Unfall-Hilfe, dem Deutschen Roten Kreuz oder dem Maltheser Hilfsdienst angeboten.

Führerscheinprüfungen

Die theoretische Prüfung kann frühestens drei Monate, die praktische frühestens einen Monat vor dem Erreichen des vorgeschriebenen Mindestalters angetreten werden. Voraussetzung für die Anmeldung zur Prüfung ist eine Ausbildungsbescheinigung der Fahrschule mit der Bestätigung, dass der vorgeschriebene Theorieunterricht und die Ausbildungsfahrten komplett abgelegt wurden und der Prüfungskandidat die nötige Eignung und Kenntnisse für den Führerscheinerwerb besitzt.

Die theoretische Prüfung findet am PC statt, die vorgegebenen Antworten sind zum Ankreuzen. Die Fragen in der Prüfung entsprechen wörtlich dem Text in den Übungs-Bögen bzw. aus den Übungs-Programmen aus dem Fahrschul-Unterricht. Eine nicht bestandene theoretische Prüfung kann frühestens nach zwei Wochen wiederholt werden. Nach drei Fehlversuchen tritt eine Prüfungssperre von drei Monaten in Kraft.

Voraussetzung für die praktische Prüfung ist die bestandene theoretische Prüfung. Die Termine von Theorie- und Fahrprüfung dürfen nicht länger als ein Jahr auseinander liegen. Die Fahrprüfung umfasst nicht nur den Stadtverkehr, sondern auch Landstraßen und Kraftfahrtstraße bzw. Autobahn. Außerdem Grundübungen wie Einparken und am Berg Anfahren. In der Klasse B (PKW) dauert sie 45 Minuten.